Kann der USD denn kaputt gehen? Warum sollte er sicherer sein als der €?

Dass eine Investition in den USD das sicherste und ertragreichste im Moment ist lässt sich durchaus beweisen. Es ist 1. eine logische Schlussfolgerung, 2. belegbar durch Fibo-Charttechnik und 3. erkennbar durch die momentanen Aktionen der Großbanken.

1. Die Logik

Im folgenden Diagramm sieht man, dass der USD 1/3 der weltweit meistgehandelten Devisen ausmacht (Die Chinesische Währung ist gekoppelt an den USD und wird somit nicht frei gehandelt und ist deshalb nicht aufgeführt).

Währungen werden jeweils als Paare gehandelt, weshalb die Summe 200% ergibt.

Quelle

Angenommen Institut A (A) würde Institut B (B) Geld schulden und möchte seine Schulden tilgen, dann wird A diese Schulden nur tilgen können, wenn B vertrauen in die Währung hat, in der A B bezahlen möchte. Ist dies nicht der Fall, muss A die Schulden mit Hilfe einer anderen Währung tilgen. Genau dies passiert gerade. A und B machen in diesem Fall internationale Geschäfte zusammen und müssen eine Währung finden, der sie beide Vertrauen. Den Ton gibt in diesem Fall B an und sie entscheiden sich deshalb für den USD und nicht für den Euro, Yen, CHF usw., weil der USD erstens 1/3 der gehandelten Devisen ausmacht und zweitens, weil sie ihm momentan minimal (wirklich nur ganz gering) mehr vertrauen, als dem € und allen anderen Währungen. Weil es auf der Welt am meisten USD gibt, sagen sich die Institute, „ok, mit USD können wir wirklich überall bezahlen, er kommt am meisten vor – der € schmiert ab, 98% unserer Geschäftspartner in Paris, Afrika und dem Mittleren Osten möchten doch nicht in Yen oder CHF bezahlt werden, das will doch kein Mensch haben – Außerdem steht von den 3 großen Weltwährungen €, Yen und USD der USD am besten da – allerdings nur minumal – und nur im Moment – aber für jetzt reicht uns dieses minimale Mehr-Vertrauen, um uns für den USD zu entscheiden“. Dabei interessiert die Staatsverschuldung der USA kein Mensch, denn es geht um das Vertrauen in die Währung.

2. Durch ALLE Puzzleteile der Fibo-Charttechnik

Die Stärke des USD wird durch den USD-Index sichtbar. Beim USD Index wird der US-Dollar ins Verhältnis zu sechs anderen Währungen gesetzt. Dieser Vergleich soll den Wert des US-Dollars aussagekräftig abbilden. Der Index stellt einen Korb mit folgenden Währungen dar: Euro (57,6 %), japanischer Yen (13,6 %), das britische Pfund (11,9 %), der kanadische Dollar (9,1 %), die schwedische Krone (4,2 %) sowie der Schweizer Franken (3,6 %). Hier wird also nicht von einem Währungspaar gesprochen, sondern von einem Index, der einfach die Stärke des USD wiedergeben soll. Auch hier wird Punkt 1 von oben nochmals bestätigt. Im Korb ist zB. ein schwindend geringer Anteil an CHF, da er auch weltweit nicht in dem Volumen gehandelt wird, wie zB. der Euro.

Seit 1985 prägt der USD-Index einen eindeutigen Fibo-Pfeil aus, der sich bereits in 2011 geschlossen hat. D.h. die Abwärtsbewegung, die seit 1985 lief ist im vergangenen Jahr beendet worden.

Ab 2007 sieht der Chart dann vergrößert wie unten aus. Auch hier war das Ende der seit 1985 laufenden Welle ersichtlich. Nächstes Ziel liegt im USD Index bei ca. 85 am 13. März 2012, zeitgleich übrigens mit dem €-Tief am ca. 10. März (im Chart danach) – ein „komischer Zufall“, zumal die Analysen unabhängig voneinander gemacht wurden.

Auch die Wellen-Struktur der Abwärtswelle seit 1985 war nach Elliott zum gleichen Zeitpunkt als der Pfeil sich in 2011 geschlossen hat beendet. Seit dem läuft bereits eine Impuls-Welle nach oben.

3. Durch die momentanen Aktionen der Großbanken

Unsere Großbanken kaufen gerade massiv USD weil sie Angst haben, dass der € seinen Wert nicht halten kann. Das heißt durch diese Käufe gewinnt der USD langsam an Vorteil gegenüber den anderen Währungen. Das „Auge“ ist längst überschritten und die Aufwertung hat längst begonnen – dies führt wiederum dazu, dass Differenz des Vertrauens der einzelnen Währungen zum USD weiter auseinander klafft, zu Gunsten des USD.

Fazit

Die Antowort ist ganz einfach: NEIN, der USD kann nicht kaputt gehen, weil ihm im Vergleich zu allen anderen Währungen am meisten Vertrauen geschenkt wird. Obwohl dieses Vertrauen momentan nur minimal größer ist als bei anderen Währungen, hat es bereits ausgereicht, um eine Aufwertung des USD in Gang zu setzen. Zudem kann eine Währung lediglich um den Tiefpunkt des Charts zerbrechen (Charts widerspiegeln nichts anderes als Angst und Vertrauen. Nur wenn die Angst imens groß ist, ist ein Zerbrechen überhaupt möglich). Wenn der USD also hätte zuerbrechen können, dann nur im vergangenen Jahr, als wir den Tiefpunkt des Fibo-Pfeils passiert haben. Jetzt ist es nicht mehr möglich. Die Aufwertung des USD ist unumgänglich.

Verstärken sich im übrigen die Notverkäufe an den Aktienmärkten (die bereits jetzt schon absehbar sind), werden mehr finanzielle Mittel in den USD fließen, wodurch er wiederum stärker werden wird. Dadurch katapultiert sich der USD Index dann auf weit über 90.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s